Kreislaufgerechte Materialwahl
Zunächst wird inventarisiert, was vorhanden ist: Träger, Bodenbeläge, Geländer, Fassadenpaneele. Danach folgen Bauteilbörsen, Sekundärrohstoffe und zertifizierte Produkte mit Pass. Schrauben statt kleben, sortenreine Schichten statt Verbundstoffen, modulare Raster statt Maßkolonnen. Eine Schule in Nürnberg gewann 40 Prozent Material durch Rückbau im Bestand und erhielt gleichzeitig ein Farbspektrum aus alten Laborschränken. Solche Strategien machen Projekte dokumentierbar, umrüstbar und wirtschaftlich widerstandsfähiger, weil Ersatz und Reparatur planbar bleiben.